Klosterkirche Angermünde

Reste des ehemaligen Franziskaner-Klosters

1994   Umgebungskarte


Dass der Kirchenbau bereits den bekannten klassizistischen Architekten Karl Friederich Schinkel beeindruckte, überrascht nicht. Die fast 30 Meter hohe einst zweischiffige Hallenkirche beeindruckt nicht nur durch ihre für den Bettelorden der Franziskaner ungewöhnliche Größe sondern auch durch ihre Wandmalereien und verzierten Gewölbe.


Foto: André Eißer • Alle Rechte © Perspektivmedien UG

Der Dachstuhl der Kirche - mit Hauptschiff und Chor – ist noch im Original erhalten. Die Hölzer des nie zerstörten Dachstuhls werden auf das Jahr 1440 datiert, wodurch auf eine Erbauungszeit (der Kirche und der Klosteranlage) etwa zu Beginn des 15. Jahrhunderts geschlossen werden kann.

Doch durch die Säkularisierung nach der Reformation verfielen Kirche und Kloster ab dem 17. Jahrhundert zunehmend. Der Chor diente bereits ab 1725 als Magazin. Im Jahre 1767 erfolgte der Abbruch des südlich anschließenden Klosters samt seinen zwei Kreuzgängen und der Abbruch der weiteren Kirchengewölbe ab dem Jahre 1825.

Die Kirche ist heute der einzig erhaltene Bau der ehemaligen Klosteranlage der Franziskanermönche. Ebenjene waren für den schaurigen Beinamen der Stadt mitverantwortlich, die bis ins 15. Jahrhundert auch als „Ketzer-Angermünde“ bekannt war. Noch bevor Papst Innozenz VIII. im Jahre 1487 zu einem Kreuzzug gegen die Waldenser aufrief, wurden durch das Inquisitionsgericht in Angermünde 14 Menschen der Ketzerei für schuldig befunden und auf dem Angermünder Marktplatz bei lebendigen Leibe verbrannt. An ihrer Verurteilung und Verfolgung beteiligten sich insbesondere die Franziskaner Mönche.

Heute wird die Kirche als kulturelle Begegnungsstätte für Ausstellungen, Theater und Konzerte genutzt.


Öffnungszeiten

Montag, Donnerstag & Freitag
09 Uhr - 12 Uhr

Dienstag
09 Uhr -12 Uhr & 13 Uhr - 18 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Bitte abweichende Öffnungszeiten an Veranstaltungstagen beachten.


Eintritt

Der Eintritt ist frei!
Um eine Spende wird gebeten.


Adresse & Kontakt

Klosterkirche Angermünde
Herr Tuchscherer

Klosterstraße 43a
16278 Angermünde

Tel.  03331 - 298557

st.tuchscherer@angermuende.de
www.angermuende.de

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© 2010 • André Eißer • Perspektivmedien UG


Blick in den Chor der Klosterkirche Angermünde

© 2010 • André Eißer • Perspektivmedien UG


Imposant: Schiff der Klosterkirche in Angermünde

© 2010 • André Eißer • Perspektivmedien UG


Seitenansicht der Klosterkirche Angermünde


Anfahrt

Bahn • ÖPNV

RE3 Richtung Schwedt/Oder bis Bahnhof Angermünde, Fahrtzeit ca. 50 Minuten. Vom Bahnhof sind es etwa 10 Minuten Fußweg durch die Altstadt bis zum Kloster.

Auto

Von der A10 (nördlicher Berliner Ring) auf die A11 Richtung Prenzlau/Stettin • Abfahrt Joachimstal • dann B198 Richtung Angermünde (17km). Fahrzeit (ab Alexanderplatz) ca. 1 Stunde • 86km

Parken

Es gibt ausreichend kostenlose Parkplätze vor der Stadtmauer und kostenpflichtige Parkplätze in der Altstadt.

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Öffnungszeiten

Montag, Donnerstag & Freitag
09 Uhr - 12 Uhr

Dienstag
09 Uhr -12 Uhr & 13 Uhr - 18 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Bitte abweichende Öffnungszeiten an Veranstaltungstagen beachten.


Eintritt

Der Eintritt ist frei!
Um eine Spende wird gebeten.


Adresse & Kontakt

Klosterkirche Angermünde
Herr Tuchscherer

Klosterstraße 43a
16278 Angermünde

Tel.  03331 - 298557

st.tuchscherer@angermuende.de
www.angermuende.de

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