Finowkanal in städtischer Lage

Foto: Peter Gäbelein

städtische Badeanstalt

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Finowkanal

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Wohnidylle direkt am Kanal

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Schiffshebewerk Niederfinow

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Kloster Chorin

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Amtssee am Kloster Chorin

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Bachsee

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Oder-Havel-Kanal

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Radtour von Eberswalde nach Chorin

Über 750 Jahre Kulturhistorie erleben

 6454     Die Tour in 9 Bildern     Tour auf Karte zeigen


Eine Tour durch die Jahrhunderte: Im 13. Jahrhundert wurde das Zisterzienserkloster Chorin errichtet, Anfang des 17. Jahrhunderts der Finowkanal und zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Oder-Havel-Kanal gegraben und 1934 ersetzte das Schiffshebewerk Niederfinow die alten Schleusentreppen. Diesen historisch breit gefächerten kulturellen Reichtum des Barnim erlebt man auf dieser Tour im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.


Tourerstellung: Peter Gäbelein
Länge: ca. 25 km • Dauer: 4-6 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Geländeprofil - flach, wenige steile Anstiege



Die Tour im Detail

Vom Eberswalder Hbf als Ausgangspunkt der Tour gelangt man die Hauptstraße (Eisenbahnstraße) querend auf die Bergerstraße und biegt dann links in die Georg-Friedrich-Hegel-Straße ein. Nach wenigen Metern erreicht man den Finowkanal, Deutschlands erste künstlich geschaffene Wasserstraße. Der Treidelweg, benannt nach dem traditionellen Treideln, dem landseitigen Ziehen der Kähne stromaufwärts, folgt dem Kanal in Richtung Osten bis zum Niederfinower Schiffshebewerk als gut ausgebauter Rad- und Wanderweg.

Auf dieser Strecke erlebt man den von Menschenhand erschaffenen Kanal kaum als technisches Bauwerk sondern als ruhigen Flusslauf mit sich natürlich entwickelnden Ufern. Drei der heute insgesamt 12 handbetriebenen Schleusen des Finowkanals werden in Richtung Niederfinow passiert und können wasserseits während der Schifffahrtssaison von Mai bis September im Kanu, Ruder- und Motorboot passiert werden. Für das kleine Picknick finden sich entlang des Weges ausreichend geeignete Rastplätze und Stege, bspw. an der Ragöser Schleuse, oder ein Rastplatz mit Sitzbank in Niederfinow, der nach dem Ortseingangsschild rechts über einen Feldweg in Richtung Finowkanal erreichbar ist.

Kurz nach der Ortschaft Niederfinow gelangt man zum beeindruckenden Schiffshebewerk, zur Zeit seiner Erbauung das weltweit größte seiner Art. Der Eintritt zum Besucher-Rundgang bis hinauf auf das beeindruckende Bauwerk mit 60 m Höhe und 36 m Hubhöhe kostet 1,- €. Öffnungszeiten sind täglich 9-16 Uhr von November bis Mitte März bzw. 9-18 Uhr von Mitte März bis Oktober, in der Zeit von 01. Jan bis 15. Feb ist der Rundgang nicht zugänglich.

Die nächsten 1,5 km in Richtung Liepe müssen direkt an der Landstraße zurückgelegt werden, ein Fahrradweg fehlt leider. Von der L29 in Liepe links abbiegend führt der Weg in Richtung Kloster Chorin ein paar hundert Meter recht steil bergauf, für nicht so geübte Fahrradfahrer wird sich daher kurzzeitig das Schieben des Fahrrads nicht vermeiden lassen. Oben angelangt trifft man auf den Fahrradweg „Tour Brandenburg“ und folgt diesem einige Kilometer durch einen Teil des größten zusammenhängenden Waldgebietes in Europa – bis Sandkrug. In der Ortschaft geht es rechts in Richtung Kloster Chorin, nach ca. 1 km erreicht man das mittelalterliche Ensemble des Klosters mit dem idyllisch gelegenen Amtssee. Das Kloster, als „Pendant“ des Hausklosters Lehnin im Zuge der Landesteilung der Mark Brandenburg auf die Markgrafen Otto III und Johann I im 13. Jahrhundert errichtet, beheimatet als imposanter Veranstaltungsort besonders in den Sommermonaten viele kulturelle Ereignisse wie bspw. den Choriner Musiksommer oder den Choriner Opernsommer. Auf dem schönen Wanderrundweg um den Amtssee lässt sich die Umgebung des Klosters wunderbar erkunden, auch zur Stärkung gibt es nette Einkehrmöglichkeiten rund um das Kloster und den See.

Zurück in der Ortschaft Sandkrug führt rechts die „Tour Brandenburg“ in den Ort Chorin. Von dort fährt der RE3 über Eberswalde in ca. 40 min direkt zurück nach Berlin.

Wer noch genug Kraft in den Beinen hat und die Rundtour bis nach Eberswalde komplettiert, den führen die letzten etwa 10 km an der L200 durch Sandkrug zunächst bis zum Tourabzweig auf Höhe des am Großen Heiligen Sees gelegenen Seehotels Mühlenhaus. Dort links abbiegend verlässt man die Landstraße, biegt gleich rechts wieder in einen Forstweg ein und folgt diesem ca. 1 km, dann führt die Tour rechts in Richtung Neuehütte.
Wer nach dieser Abzweigung im Wald versteckt den Bachsee entdeckt, der findet dort eine kleine Oase vor, an der sich hier und da mal ein paar Angler und Ortskundige ihre freie Zeit vertreiben und die angenehme ruhige Atmosphäre genießen. Ein kleines Stück weiter hebt sich das nächste beeindruckende Bauwerk rund um Eberswalde empor. Am Ragöser Fließ stößt man auf den Damm des Oder-Havel-Kanals. An dieser Stelle des Kanals ist es zunächst kaum vorstellbar, dass sich viele Meter weiter oben ein solch großes Gewässer befindet, ist man doch gewohnt, dass Flüsse sich immer durch Tallagen schlängeln und nicht auf Höhe der Kronen der umstehenden Bäume. Ist das Ende der Steigung bis hinauf zum Kanal erreicht, gibt es einige Möglichkeiten, sich an den Ufern des Kanals auf einer Bank oder auf der Wiese auszuruhen, wenn nicht gerade die Eberswalder selbst die schönen Plätze ihrer Heimatstadt besetzt halten.

An der Hauptstraße, der L23 links abbiegend führt das Ende der Tour bis zum Treidelweg am Finowkanal und zum Eberswalder Hbf zurück.


An- und Abfahrt

Bahnverbindung Hinfahrt:
RE3 - Fahrtzeit ca. 30min
Berlin-Hbf • Berlin-Gesundbrunnen bis Hbf Eberswalde

Bahnverbindung Rückfahrt:
RE3 - Fahrtzeit ca. 45min
Chorin-Kloster bis Berlin-Gesundbrunnen • Berlin Hbf


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Tourerstellung
Peter Gäbelein

Länge
ca. 25 km

Dauer
4-6 Stunden

Schwierigkeitsgrad
Geländeprofil - flach, wenige steile Anstiege


An- und Abfahrt

Bahnverbindung Hinfahrt:
RE3 - Fahrtzeit ca. 30min
Berlin-Hbf • Berlin-Gesundbrunnen bis Hbf Eberswalde

Bahnverbindung Rückfahrt:
RE3 - Fahrtzeit ca. 45min
Chorin-Kloster bis Berlin-Gesundbrunnen • Berlin Hbf

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