Aussichtspunkt Baumgartenbrück

Foto: Peter Gäbelein

auf dem Fontanewanderweg

Foto: Peter Gäbelein

Schloss Petzow

Foto: Peter Gäbelein

Petzower Kirchturm

Foto: Peter Gäbelein

Badestelle im landschaftlich geprägten Gutspark

Foto: Peter Gäbelein

ehemaliges Waschhaus im Petzower Gutspark

Foto: Peter Gäbelein

Bonsaigarten Ferch

Foto: Thilo Gragert

Hafen Ferch

Foto: Peter Gäbelein

bunte Häuservielfalt in Caputh

Foto: Peter Gäbelein

Caputher Kirche

Foto: Peter Gäbelein

Einsteinsommerhaus

Foto: André Eißer

 

 

 

Die Gärten um den Schwielowsee

Eine Radtour von Geltow über Ferch nach Caputh

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Entlang des Schwielowsees, ausgehend von Geltow über Petzow, dem Malerdorf Ferch und Caputh führt die Tour durch die Märkische Seenlandschaft zum von Peter-Joseph Lenné entworfenen Gutspark Petzow, dem japanischen Bonsaigarten in Ferch und zum Altmann-Garten in Caputh.


Tourerstellung: Friederike Brundiers
In Zusammenarbeit: Perspektivmedien UG
Länge: 15 km • Dauer: 4 - 5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Geländeprofil - flach



Die Tour im Detail

Geltow, Petzow:
Baumgartenbrücke • Schloss, Gutspark und Kirche Petzow

Auf Höhe des Bahnhofes Caputh-Geltow, an dem die Tour rund um den Schwielowsee beginnt, führt eine kleine Landstraße nach Baumgartenbrück. Dieser Ort wurde bereits von Theodor Fontane als besonderer Aussichtspunkt beschrieben. Ein wenig getrübt wird dieser Genuss durch die Bundesstraße B1, welche über die 1989 neu erbaute Baumgartenbrücke führt. Die erste Brücke wurde an dieser Stelle im Jahre 1676 aus Holz errichtet, zum Passieren der Schiffe ließ sich deren Mittelteil öffnen. Bereits damals stellte sie einen wichtigen Verkehrsweg dar. Auch die Zollabgaben nicht nur für Pferd und Wagen, sondern auch für Schiffe waren nicht zu verachten. Hinter der Brücke links abbiegend, führt ein gut ausgebauter, asphaltierter Radweg etwas entfernt von den Ufern des Sees nach Petzow. Als idyllischere Alternative kann man statt des straßenbegleitenden Radweges den Fontanewanderweg nutzen, ein schmaler Pfad markiert durch ein weißes Quadrat mit rotem Querstrich. Er ist nicht als Radweg ausgebaut, aber mit dem Fahrrad recht gut befahrbar und ufernah eine schöne Abwechslung auf dem Weg in Richtung des von Karl Friedrich Schinkel erbauten Schlosses Petzow.
Empfehlenswert ist ein ausgedehnter Spaziergang durch den von Peter-Joseph Lenné entworfenen Gutspark. Das Erklimmen des Kirchturms der Dorfkirche von Petzow, die von Karl Friedrich Schinkel entworfen wurde, wird mit einer wunderbaren Aussicht über die beidseits gelegenen Gewässer Glindower See und Schwielowsee belohnt. Die vielen Cafés laden erschöpfte Radler zu einer wohlverdienten Pause ein. Wer Butterbrote, Käse und Wein zur Stärkung mit sich führt, kann auf einer schönen Wiese an der Badestelle im Gutspark picknicken.

Ferch:
Japanischer Bonsaigarten • Museum Havelländische Malerkolonie • Kunstpfad Ferch

Nach etwa 3 km, an der südwestlichen Spitze des Schwielowsees, erreicht man Ferch. Bereits etwa 50 Meter hinter dem Ortseingang befindet sich der japanische Bonsaigarten von Tilo Gragert. Der im Jahre 1996 angelegte Garten ist ein idyllischer Ort, der nicht nur Asienbegeisterte zum Teetrinken, Entspannen oder Meditieren einlädt.
Die wunderbare Lage des Ortes gab vermutlich den Ausschlag für die Gründung der Havelländischen Malerkolonie, welche im 19. Jahrhundert durch Karl Hagemeister und Carl Schuch gegründet wurde. Wissbegierige können im gleichnamigen Museum mehr über Werk und Wirkung der Maler erfahren. Auf dem vom Museum angebotenen Kunstpfad Ferch können die ehemaligen Wirkungsstätten und Wohnhäuser der Künstler erkundet werden. Im Ortsinneren steht die im 17. Jahrhundert im Fachwerkstil erbaute charmante Fischerkirche. Sie ist außergewöhnlich, da das Tonnengewölbe die Form eines Kahns hat. Die Uferpromenade lädt nach der Erkundungstour zu einem gemütlichen Spaziergang entlang der Bootsanleger ein. Bei gutem Wetter bietet das Fercher Strandbad Wasserratten die Möglichkeit, in klarem Wasser zu baden.

Flottstelle:
Blockhaus-Jagdhütte • Lienewitzer Seen

In Richtung Caputh führt die Radtour weiter in Richtung der kleinen Siedlung Flottstelle. Ein besonderes Übernachtungsangebot der Oberförsterei Ferch bietet sich in etwa 200 Metern Entfernung zum Schwielowsee. Eine kleine Blockhaus-Jagdhütte mit großzügigem, weitläufigem Grundstück bietet Platz für bis zu 6 Personen. Von dort sind auch die Lienewitzer Seen im benachbarten Naturschutzgebiet gut zu erreichen.

Caputh:
Altmann-Garten • Schloss Caputh • Caputher Kirche • Sommerhaus Albert Einsteins

Nach 2 km erreicht man den Ort Caputh. Die touristisch bereits gut erschlossene Ortschaft birgt viele Sehenswürdigkeiten. So gelangt man bereits wenige 100 Meter nach der Ortseinfahrt hinter dem Bahnhof `Caputh Schwielowsee´ rechter Hand in Richtung des Krähenbergs zum Garten des 2005 verstorbenen Peter Altmann, Schüler des berühmten Staudengärtners Karl Foerster und selbst 28 Jahre als Obergärtnermeister auf der Freundschaftsinsel aktiv. Das Caputher Schloss mit Schlosspark, das im Park gelegene Kavaliershaus und die Caputher Kirche sind nur einige der bekannten und erkundenswerten Anlaufstellen des Ortes. Auch Albert Einstein muss die Atmosphäre dieses Ortes gefangen genommen haben, als er im Jahre 1929 den noch jungen Architekten Konrad Wachsmann damit beauftragte, sein Sommerhaus am Waldesrand zu errichten. Seit rund fünf Jahren ist es nun der Öffentlichkeit zugänglich. Da Einstein eine Nutzung seines Sommerhauses als Museum untersagte, befindet sich eine Dauerausstellung zu Leben und Werk Albert Einsteins im Bürgerhaus Caputh. Besonders sehenswert ist auch die Seilfähre am Fährhafen, die neben der Bahn die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Caputher Gemünde zwischen Caputh und dem Ortsteil Klein Wentorf bietet. Jenseits der Fährquerung in Klein Wentorf liegt das Seebad Caputh, in dem sonnige, warme Tage zum Baden, Schwimmen und Sonnen genutzt werden können.
Vom Bahnhof Caputh Schwielowsee fährt die Regionalbahn zurück nach Potsdam.

Alternative zum Ausklingen:
Braumanufaktur - Forsthaus Templin

Wenn die Zeit noch reicht und der Besuch der Gärten und der kulturellen Highlights rund um den Schwielowsee nicht bis in die späten Abendstunden dauerte, wartet noch ein spezielles Ausflugsziel direkt gegenüber des Waldbades Templin. Dort wird die in Berlin bestens bekannte Bierspezialität aus der Braumanufaktur gebraut. Mit einem urgemütlichen Gastraum und einem Biergarten lässt sich der Tag locker ausklingen. Von hier sind es weitere 5 - 6 km bis zum Potsdamer Hauptbahnhof.


An- und Abfahrt

Hinfahrt:
RE1 oder S7 Berlin-Alexanderplatz • Berlin-Friedrichstraße • Berlin-Hbf • Berlin-Zoo bis Potsdam Hbf, umsteigen in die RB23 bis Caputh-Geltow

Rückfahrt:
RB23 Caputh Schwielowsee bis Potsdam Hbf, umsteigen in den RE1 oder die S7 • Potsdam Hbf • Berlin-Zoo • Berlin-Hbf • Berlin-Friedrichstraße • Berlin-Alexanderplatz


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Tourerstellung
Friederike Brundiers

In Zusammenarbeit
Perspektivmedien UG

Länge
15 km

Dauer
4 - 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad
Geländeprofil - flach


An- und Abfahrt

Hinfahrt:
RE1 oder S7 Berlin-Alexanderplatz • Berlin-Friedrichstraße • Berlin-Hbf • Berlin-Zoo bis Potsdam Hbf, umsteigen in die RB23 bis Caputh-Geltow

Rückfahrt:
RB23 Caputh Schwielowsee bis Potsdam Hbf, umsteigen in den RE1 oder die S7 • Potsdam Hbf • Berlin-Zoo • Berlin-Hbf • Berlin-Friedrichstraße • Berlin-Alexanderplatz

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